Flyer (Vorderseite) des Odenwald-Institutes zum Dialog-Forum "Brücken bauen"

Brücken bauen – von Trennung zu Verbindung

Dialog Forum „Brücken Bauen“ am 26. und 27. Juni 2026 im Odenwald-Institut

In einer Zeit zunehmender Polarisierung und Unsicherheit wollen wir Räume eröffnen, in denen Verbindung wieder möglich wird. Das Dialog Forum schafft Resonanzräume zwischen Generationen, Disziplinen und Lebenswelten. Es lädt ein, gemeinsam zu erforschen, wie echte Verständigung gelingen kann, ganz ohne moralische Überhöhung, aber mit Haltung, Neugier und einem offenen Blick auf das, was Menschen wirklich bewegt. Brücken zu bauen, bedeutet dabei nicht nur, Trennung zu überwinden, sondern neue Formen von Autonomie und Freiheit zu ermöglichen: im Denken, im Dialog, in der Gestaltung unserer Beziehungen.

Erleben Sie Vorträge, Workshops und Dialoge, die zeigen, wie Vielfalt nicht trennt, sondern trägt und Orientierung ermöglicht. Wir sind dabei!

Flyer (Rückseite) des Odenwald-Institutes zum Dialog Forum "Brücken Bauen"
Flyer (Rückseite) des Odenwald-Institutes zum Dialog Forum "Brücken Bauen"

Ich bin voller Vorfreude, gemeinsam mit Persönlichkeiten wie

Dr. Bernd Schmid (Integrationsverantwortung in Zeiten der Fragmentierung)
Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Zuhören – die Kunst sich der Welt zu öffnen)
Prof. Dr. Johanna Haberer (Angst und Vertrauen in Zeiten der Ungewissheit)
Bernd Kessel (Begegnungen – Vom Verstehen zum (Ver)Handeln)

und vielen weiteren geschätzten Kolleg:innen inhaltliche Impulse und vielleicht sogar erinnerbare Gefühlszustände zum Thema beitragen zu dürfen.

roots to fruits Logo
Team-Logo im Rahmen
unseres Hochschulprojektes

Was diese Veranstaltung auch so besonders macht: Ich werde den Vortrag gemeinsam halten mit 3 dieser Student:innen der iba aus dem Studiengang Soziale Arbeit, Management & CoachingDanielle Treudler, Jens Achenbach und Seniz Ucar. Gemeinsam werden wir einen interaktiv erfahrbaren Perspektivenraum mit dem Titel „Perspektiven verbinden – Die junge Generation als Impulsgeberin für Verständigung“ eröffnen.

Unsere Idee ist es, Generationen- und Schulendifferenzen nicht aufzulösen, sondern integrierend zu verbinden. Das Elefantengleichnis – zentrales Symbol für Interdisziplinarität und Multiperspektivität sowohl in meiner Lehre an der iba wie auch im Zentrum für interdisziplinäres Coaching – steht dabei als die verbindende Metapher für unser Wahrheits- und Teamverständnis.

Wir (meine Studierenden-Gruppe und ich) haben uns im Rahmen unseres Theorie-Praxis-Transfers zu Team-Coaching unser eigenes Team-Logo entwickelt (Hochschulprojekt von 04/25-04/26). Weitere Ergebnisse daraus stellen wir im Vortrag vor.

Brücken bauen - roots to fruits
Brücken bauen - roots to fruits

Wir werden die Integration verschiedener Disziplinen, Schulen und Generationen, die Ermöglichung von Kompetenz, Autonomie und Verbundenheit sowie die Schaffung eines bewertungsfreien Raumes mit Fokus auf Dialog, Perspektivwechsel und Gemeinsinn vorstellen. Und all dies belegen durch praktische Beispiele aus unserem Hochschulprojekt zur Einbindung junger Menschen als Ressource mit einem Poster-Beitrag, mit Auszügen aus Prüfungsleistungen der Studierenden, dem von uns entwickelten Team-Leitbild sowie einer filmischen Reflexion.

Unsere geplanten Kern-Inputs
Ressourcenzentrierte Generationenperspektive
  • Keine Defizitzuschreibung an Generation Z
  • Sichtbarmachen generationeller „Päckchen“ als historische Prägung
  • Fokus auf Kompetenzen jeder Generation
Wissenschaftliche Fundierung des Perspektivwechsels Bezugsrahmen u. a.:
  • Generationenforschung
  • Lösungsfokussierter Ansatz
  • Personenzentrierter Ansatz
  • Systemischer Ansatz
  • Logotherapie
  • Positive Psychologie
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Theorie, Forschung, Projekt-Ergebnisse zu Leitbildentwicklung aus Team-Coaching-Prozess
Wie geben wir den Input? Schulen werden knapp anwendungsbezogen angerissen, als Meta-Klammer: konstruktivistischer Gedanke.
Elefantengleichnis
Die Blinden und der Elefant (eigene Grafik)
Perspektivwechsel erlebbar machen  
  • Szenisches Gespräch mit Vorurteilen
  • Wiederholung mit bewusster Perspektivübernahme
  • Erfahrbares Aha statt Belehrung
Dialogisches Bühnenformat  
  • Gespräch statt Frontalvortrag
  • Live-Resonanz, echtes Zuhören
  • Haltung (Wertschätzung, Empathie, Echtheit) wird verkörpert
Integration als übergeordnete Leitidee  

Mit diesen Worten wird unser interaktiver Beitrag im Workshop-Format beim Odenwald-Institut angekündigt:

Inmitten gesellschaftlicher Spannungen zeigt Prof. Monika Zimmermann praxisnah, wie Verständigung zwischen Generationen, Disziplinen und Schulen möglich wird. Aus einer übergeordneten Perspektive der Perspektivenvielfalt heraus öffnet sie den Blick dafür, was entsteht, wenn unter-schiedliche Denk- und Erfahrungshorizonte nicht gegeneinandergestellt, sondern werte- und ressourcenorientiert miteinander verbunden werden. Ebenso wird aufgezeigt, welche Rolle die junge Generation dabei als Impulsgeberin übernimmt.

Im Zentrum steht ein lebendiges Hochschulprojekt mit jungen Studierenden, das sich nicht an stereotypen Zuschreibungen an die Gen Z aufhält, sondern partizipativ neue Formen der Zusammen-arbeit erprobt, etwa durch Team-Coaching und die gemeinsame Entwicklung eines tragendes Leit-bildes. Gemeinsam mit zwei bis drei Studierenden bringt Prof. Zimmermann konkrete Einblicke, Resonanzen und Reflexionen in den Raum: erfahrungsnah, fundiert und berührbar.

Ihr Beitrag zeigt, wie Verbindung entsteht – zwischen Generationen, zwischen beruflichen und wissenschaftlichen Schulen, und zwischen den verschiedenen Dimensionen menschlicher Entwicklung. Er lädt ein, Vielfalt nicht als Trennung zu erleben, sondern als Ressource für gemeinsames Denken, Orientierung und die Kraft gesellschaftlicher Bildungsprozesse.

Plakat des Odenwald-Institutes zum Dialog Forum "Brücken Bauen"
Plakat des Odenwald-Institutes zum Dialog Forum "Brücken Bauen"

Weitere Informationen zum Dialog Forum am 26. und 27.06.2026 im Odenwald-Institut, den Präsenz- und Online-Workshops, dem Tagungsprogramm, den ReferentInnen und Workshopleitenden sowie zur Anmeldung gibt es auf der Website des Odenwald-Institutes.

Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich. Mit Blick auf die dort versammelte fachliche Expertise, die Inhalte und den Umfang der Tagung und nicht zuletzt die mehr als moderaten Teilnahmegebühren eine klare Empfehlung für alle am Thema Interessierten.

Wir sehen uns am Odenwald-Institut, ich freu´ mich drauf!

„Coaches sind 10-Kämpfer. Unser Motto leitet viele Coaches schon lange dabei, wenn sie vielfältige Perspektiven in Konversationen einbringen, wenn sie sich selbst und ihre Dialogpartner zum gemeinsamen Reflektieren und Lernen animieren. Handwerklich ordentliches Coaching mit jeder beliebigen Wissensspezialisierung steht durch KI bereits heute kostenlos zur Verfügung. Entscheidend für das Integrieren solcher Dienste und für persönliche Begegnung wird sein, ob Coaches ihren ganz eigenen Stil, ihre Urteilfähigkeit und Resonanz als Menschen damit verbinden können. Das vorliegende Werk lädt dazu ein, sich professionell genau dorthin zu entwickeln.“ Dr. Bernd Schmid

„Das Buch bietet einen vielfältigen und dabei sehr differenzierten Überblick über die große Landschaft des Coachings. Besonders wertvoll dabei finde ich, wie überzeugend dargelegt wird, dass alle Methoden, Techniken und ‚tools‘ ihren Wert erst gewinnen durch eine ethisch kongruente Haltung mit tiefem Respekt vor der Einzigartigkeit und Unterschiedlichkeit von Menschen. Mit seiner Offenheit ansteckenden Neugier auch über den ‚Tellerrand des Coachings‘ hinaus und auf die sich in Coachings begegnenden multiplen Perspektiven bietet es einen reichhaltigen Schatz sehr anregender Lernchancen.“ Dr. med.Dipl.rer.pol. Gunther Schmidt

„Dieses Buch ist wichtig, weil es eine Sache deutlich macht: Coaching braucht Haltung. Und diese Coaching-Haltung beschränkt sich nicht auf eine Methode, Schule oder Theorie. Sie ist interdisziplinär. Aus meiner Sicht ist das die Grundlage für die Profession Coaching.“ Dr. Christopher Rauen

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