Perspektivenwechsel

**Alternativtext:** Illustration eines großen Elefanten, der von fünf blinden Menschen aus unterschiedlichen Positionen ertastet wird. Jede Person nimmt etwas anderes wahr; in Gedankenblasen erscheinen dazu Symbole wie Baumstamm, Säule, Blatt, Mauer und Seil. Links oben steht in einer großen Sprechblase: „Probleme entstehen im Zusammenspiel von Perspektive, Bewertung und Kontext.“ Das Bild veranschaulicht, dass Wirklichkeit und Probleme je nach Blickwinkel unterschiedlich verstanden werden. Unten rechts steht der Copyright-Hinweis von Prof. Dr. Monika Zimmermann / Zentrum für interdisziplinäres Coaching.

Was wir ein Problem nennen …

Warum professionelle Coachinghaltung mit dem Problemverständnis beginnt Inhalt 1. Wenn ein Problem ins Coaching kommt2. Der Elefant im Raum: Warum jedes Problem mehrere Seiten hat3. Was versteht wer unter einem Problem?3.1 Die Soziale Arbeit fragt nach Kontext und Beteiligten3.2 Die lösungsorientierte Perspektive fragt nach Ausnahmen und Möglichkeiten3.3 Die psychodynamische Perspektive fragt nach Bedeutung und Funktion3.4 […]

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Infografik mit dem Titel **„Die Kraft der positiven Unterstellung“**. In der Mitte blickt eine Frau mit einem Fernrohr nach rechts in eine helle Landschaft mit Meer, Blumenweg und Leuchtturm. Links symbolisieren graue Wolken und ein Abgrund eine problemorientierte Haltung: Urteile engen ein, Ressourcen werden übersehen, Druck und Abhängigkeit entstehen – mögliche Folgen sind Widerstand, Rückzug, Frust und Stillstand. Rechts steht die positive Unterstellung für einen ressourcenorientierten Blick auf Menschen, Stärken und Möglichkeiten sowie für Sicherheit, Autonomie und Selbstwirksamkeit – mit Motivation, Vertrauen, Entfaltung und Entwicklung als möglichen Ergebnissen. Kernaussage: Positive Unterstellung bedeutet, hinter jedem Verhalten einen sinnvollen Grund, ein Bedürfnis oder eine wertvolle Absicht anzunehmen. Leitgedanke: „Meine Haltung bestimmt meinen Blick. Mein Blick bestimmt deine Möglichkeiten.“

Die Kraft der positiven Unterstellung

Konstruktivistisch zugespitzt lautet meine Überzeugung: Wir können nicht nicht werten. Wahrnehmung bedeutet Auswahl, Deutung und Bedeutungsgebung. Auch ein professioneller Blick bleibt ein Blick aus einer bestimmten Perspektive. Und in Beziehung ist uns das Gegen-über, sein Verhalten und dessen Wirkung auch nicht wirklich egal. Deshalb interessiert mich weniger die Vorstellung einer vollständig wertfreien Begegnung als die Frage: Für welche erste Bewertung entscheide ich mich? Meine Antwort darauf ist die buchstäblich entscheidende Kraft der positiven Unterstellung.

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**Alternativtext:** Moni steht in weißem Business-Outfit vor einer weiten Landschaft im warmen Abendlicht. Neben ihr liegt ein geöffneter Methodenkoffer mit Karten, Notizen und Coachingmaterialien. Leuchtende Linien führen vom Koffer über einen in den Boden eingelassenen Kompass entlang eines Weges zu mehreren Menschen im Gespräch. Das Bild symbolisiert die Entwicklung vom Einsatz einzelner Methoden hin zu einer reflektierten, beziehungsorientierten Coachinghaltung.

Coaching lernen heißt Haltung entwickeln

Autoren: Monika Zimmermann, Tobias Jaeger Eine qualitative Auswertung persönlicher und beruflicher Entwicklungsprozesse Was verändert sich, wenn Menschen sich über ein Ausbildungsjahr hinweg intensiv mit Coaching, Haltung, Selbstreflexion und professioneller Beziehungsgestaltung auseinandersetzen? 16 Abschluss- und Lernfortschrittsgespräche geben darauf differenzierte Antworten. Die folgende Auswertung macht individuelle Lernfortschritte ebenso sichtbar wie wiederkehrende Entwicklungsmuster über alle Gespräche hinweg. Inhalt

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Teilnehmer:innen des 3. Vortragsabends am 18.06.2026

Befähigen – Selbstfürsorge als Führungsaufgabe

Dieser 45-minütige Online-Vortrag schließt eine dreiteilige Reihe zu individuellem Resilienzcoaching für Führungskräfte ab. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte nachhaltige Selbstfürsorge als Haltung und Praxis entwickeln können – und warum das keine persönliche Angelegenheit ist, sondern eine Führungsaufgabe mit unmittelbarer Wirkung auf Teams und Organisationen.

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Eine illustrierte Szene zum Urteils-Handlungs-Hiatus. Sie zeigt eine Person in heller Kleidung, die über einen schmalen, leuchtenden Steg eine Schlucht überquert. Links und rechts befinden sich Felsplateaus mit den Aufschriften „URTEIL“ (links) und „HANDELN“ (rechts). Unter dem Steg fließt ein hellblauer Fluss durch die Schlucht. Im Vordergrund hält eine kleinere Person eine große Lupe, durch die die gehende Figur vergrößert sichtbar ist. Im Hintergrund strahlt eine helle Sonne am Himmel mit weichen Wolken. Die Farben sind freundlich und pastellartig, mit warmem Licht, das die Szene durchzieht.

Der Urteils-Handlungs-Hiatus: Eine Kluft, die verbindet!

Der Urteils-Handlungs-Hiatus begegnet mir seit vielen Jahren in unterschiedlichen Kontexten: in der Lehre, im Coaching, in Organisationen und nicht zuletzt im eigenen Alltag. Immer wieder zeigt sich dabei dieselbe irritierende und zugleich erkenntnisreiche Ambivalenz: Menschen wissen oft sehr genau, was „richtig“ wäre und handeln dennoch anders.

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Personzentrierter Ansatz

Was ist und warum der Personzentrierte Ansatz (PZA)?

Der Personzentrierte Ansatz (PZA) versteht den Menschen als ein Wesen mit einer inhärenten Aktualisierungstendenz, also dem gleichzeitigen Streben nach Entwicklung, Selbstverwirklichung und Ordnung. Diese Dynamik kann sowohl Wachstum fördern als auch in rigide, überstabile Muster führen, die Entfaltung begrenzen.

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Dr. Kai Kochmann

Transaktionsanalyse: Führung, Beziehung und die verborgene Dynamik psychologischer Spiele

Einblicke aus dem Vortrag von Dr. Kai Kochmann Im Rahmen seines interaktiven Vortrages am 12.04. 2026 zur Transaktionsanalyse „Spiele“ der Erwachsenen – Transaktionsanalyse in der Praxis: Theorie, Beispiele, Analyse-Option entfaltete Dr. Kai Kochmann (im Folgenden: Kai) ein ebenso praxisnahes wie tiefgründiges Verständnis menschlicher Interaktion. Sein Vortrag bewegte sich dabei entlang einer zentralen Frage: Warum geraten Menschen immer

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20260411 Gunther Moni

Hypnosystemische Lösungskonzepte für erfolgreiches Führen

Vortragsreihe „Führung & Coaching – zum Wachstum inspirieren“ Am 11.04.2026 haben wir Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt (Milton Erickson Institut Heidelberg) als key note speaker begrüßen dürfen in unserer Auftaktveranstaltung zur nunmehr dritten Vortragsreihe „Führung & Coaching – zum Wachstum inspirieren“. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH mit dem Zentrum für

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Glück und Bedürfnisse

Drei Grundbedürfnisse als hilfreiche Brille für Motivation, Wohlbefinden und Glück

Was wäre, wenn Motivation nicht laut beginnt, sondern leise wächst, getragen von etwas Tieferem als bloßen Zielen? Die Glücksforschung zeigt: Es ist nicht das Erreichen von Zielen, das uns langfristig trägt, sondern die Erfüllung grundlegender psychischer Bedürfnisse.

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