Juni 2026

Teilnehmer:innen des 3. Vortragsabends am 18.06.2026

Befähigen – Selbstfürsorge als Führungsaufgabe

Dieser 45-minütige Online-Vortrag schließt eine dreiteilige Reihe zu individuellem Resilienzcoaching für Führungskräfte ab. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte nachhaltige Selbstfürsorge als Haltung und Praxis entwickeln können – und warum das keine persönliche Angelegenheit ist, sondern eine Führungsaufgabe mit unmittelbarer Wirkung auf Teams und Organisationen.

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Eine illustrierte Szene zum Urteils-Handlungs-Hiatus. Sie zeigt eine Person in heller Kleidung, die über einen schmalen, leuchtenden Steg eine Schlucht überquert. Links und rechts befinden sich Felsplateaus mit den Aufschriften „URTEIL“ (links) und „HANDELN“ (rechts). Unter dem Steg fließt ein hellblauer Fluss durch die Schlucht. Im Vordergrund hält eine kleinere Person eine große Lupe, durch die die gehende Figur vergrößert sichtbar ist. Im Hintergrund strahlt eine helle Sonne am Himmel mit weichen Wolken. Die Farben sind freundlich und pastellartig, mit warmem Licht, das die Szene durchzieht.

Der Urteils-Handlungs-Hiatus: Eine Kluft, die verbindet!

Der Urteils-Handlungs-Hiatus begegnet mir seit vielen Jahren in unterschiedlichen Kontexten: in der Lehre, im Coaching, in Organisationen und nicht zuletzt im eigenen Alltag. Immer wieder zeigt sich dabei dieselbe irritierende und zugleich erkenntnisreiche Ambivalenz: Menschen wissen oft sehr genau, was „richtig“ wäre und handeln dennoch anders.

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Personzentrierter Ansatz

Was ist und warum der Personzentrierte Ansatz (PZA)?

Der Personzentrierte Ansatz (PZA) versteht den Menschen als ein Wesen mit einer inhärenten Aktualisierungstendenz, also dem gleichzeitigen Streben nach Entwicklung, Selbstverwirklichung und Ordnung. Diese Dynamik kann sowohl Wachstum fördern als auch in rigide, überstabile Muster führen, die Entfaltung begrenzen.

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Illustration einer virtuellen Coaching-Ausbildung mit drei Lehrenden an einem gemeinsamen digitalen Arbeitsplatz. Im Zentrum sitzen Elke Berninger-Schäfer, Valentin Kannicht und Moni Zimmermann vor Laptop und Notizen. Auf Bildschirmen sind Online-Teilnehmende in einem Videocall sichtbar. Darüber werden zentrale Qualitätsdimensionen digitaler Coaching-Ausbildungen dargestellt: Resonanz und Präsenz, Gruppendynamik und soziale Zwischenräume, Verkörperung und Selbststeuerung, Qualität und Schutzräume sowie professionelle Gestaltung digitaler Räume. Ergänzend visualisieren Symbole Themen wie Methodenvielfalt, Embodiment, psychologische Grundlagen sowie Datenschutz, Ethik und Qualität.

Persönliche Entwicklung digital: Wie gestalten wir Qualität in virtuellen Coaching-Ausbildungen?

Digitale Coaching-Ausbildungen können persönliche Entwicklung, Resonanz und professionelle Kompetenzentwicklung ebenso wirksam fördern wie Präsenzformate – vorausgesetzt, sie werden didaktisch fundiert, beziehungsorientiert und reflexiv gestaltet. Der Beitrag beleuchtet zentrale Qualitätsfaktoren virtueller Coaching-Weiterbildungen, darunter Beziehungsgestaltung, Gruppendynamik, Embodiment, psychologische Sicherheit und digitale Kommunikationskompetenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie professionelle Entwicklungsräume online gestaltet werden können, ohne dabei auf Resonanz, Selbsterfahrung und verkörpertes Lernen zu verzichten. Anhand theoretischer Perspektiven und praxisnaher Übungen wird aufgezeigt, dass Qualität digitaler Coaching-Ausbildungen weniger von physischer Präsenz abhängt als von Haltung, Interaktion, Prozessgestaltung und professioneller Didaktik.

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